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Das ethnographische Museum Fülöp Dénes von Eicheldorf

Das ethnographische Museum Fülöp Dénes wartet auf seine Besucher in dem ältesten Haus

von Eicheldorf. Der Sammlungsbestand wurde 1972 gesammelt und im örtlichen Kulturhaus gehalten. Später wurde er in das so genannte Dózsa Haus umgezogen, das unter allen Gesichtspunkten zu diesem Zweck geeignet war. Die Wände des Gebäudes sind monumental und die fünf Zimmer mit Gewölbedecke ermöglichten die Einteilung der Sammlung.

Die ausgestellten Sammlungsstücke wurden von dem ehemaligen Lehrer, Fülöp Dénes, gesammelt, der zusammen mit seinen Studenten Gewebe, Statuen und Töpfe anhäufte. Nach seinem Tod hat seine Frau die Führung der Einrichtung übernommen.

Der interessanteste Sammlungsbestand stellt die Werke der Töpfer von Eicheldorf dar.

Das Töpfern von Eicheldorf wurde für das erste Mal schon im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt. In den 1800er Jahren gab es 120 Töpfer, die ihr Kunsthandwerk in Eicheldorf ausübten. Sie schufen Kochtöpfe und Gegenstände für unterschiedliche Zwecke, aber sie waren hauptsächlich Meister der Kochtöpfe. Sie haben bemerkt, welche Töpfe man der Zeit entsprechend brauchte, und sie haben die Gegend, wo die Kutscher die Waren lieferten, in Betracht gezogen. So sind die Werke der Töpfer von Eicheldorf zu weit entfern Orten angekommen.

Unter diesen zählen auch die Werke des berühmten Bildhauers Vass Áron, insbesondere Darstellungen von Tieren oder vom Alltag. Zusammen mit dem Verlust des Rufes von Töpferwaren als Haushaltswaren und der Nationalisierung der Wälder - so dass es kein Feuerholz gab -, war das Töpfern in Eicheldorf im Abnehmen begriffen.  Anders gesagt hat das Töpfern an Bedeutung verloren. Die neue Lebensbedingungen und die zunehmende Industrialisierung haben das Verschwinden von uralten Volkshandwerken begünstigt.

Die Volksbildhauerkünste findet man in der Nähe des Sees und sind von dem Maler Kusztos Endre aus Eicheldorf und von dem Bildhauer Suba László erschaffen.

Ein Teil des Museums beherbergt das Dózsa György – Gedenkraum.

Das Museum hat keine Besichtigungszeiten, aber die Lehrerin Fülöp Irén, die neben ihm wohnt, kann jederzeit einen Rundgang der Sammlung bieten.

Tel: 0265 584019

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