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Das Denkmal von dem überfluteten Neudorf

Das ehemalige Dorf lag 5 km von Sankt Georgen auf der Heide dem Fluss Cușmed entlang und

war zum ersten Mal 1566 schriftlich erwähnt.

Nach dem Bau des Stausees 1990 war Neudorf zusammen mit seinen zwei Kirchen überflutet. Die Umsiedlung begann viel früher, als die Dorfbewohner in Sankt Georgen auf der Heide und die Nachbardörfer gezogen wurden.

Das Neudorf war schon seit dem 17. Jahrhundert eines den Hauptorten für die Sabbatarier von Siebenbürgen. Hier haben die letzten Sabbatarier bis 1868 gelebt, als sie ihr Glauben zu der jüdischen Religion gewechselt haben.

Das Dorf hatte eine Kirche, die für ihre Madonna berühmt war, schon seit dem Mittelalter. Auf seinem Platz wurde 1740 eine Holzkirche und 1784 eine Steinkirche gebaut. Heutzutage liegen die römisch-katholische Kirche und die unitarische Kirche unter Wasser.

Die überfluteten (katholischen und unitarischen) Kirchen waren in einem immer schlechten Zustand, bis 2014 die katholische Kirche, die zu einem Symbol der Zerstörung des Dorfes wurde, eingestürzt ist.

Die orthodoxe Kirche, deren Bau 1939 begann, wurde nie beendet und 1990 vor der Umsiedlung demontiert.

An dem 1995 von Sükösd Árpád errichteten Denkmal liegt die folgende Inschrift:

,, Jetzt liegt das Neudorf auf dem Seegrunde. Die ehemaligen Bewohnern der 180 Häuser, die in der ganzen Welt verstreut sind, trauern um es  bis heute. Die Diener der früheren Diktatur haben es dekonstruiert und überschwemmt.  Dadurch haben sie eine einzigartige Gemeinschaft in geschichtlicher und religiöser Hinsicht vernichtet, wo Familien von verschiedenen Nationalitäten und Glauben im Laufe der Jahrhunderte zusammenlebten.  Die Gebete der Katholiken, der Unitarier und der Sabbatarier aus Siebenbürgen bleiben für immer stumm. Dieser Ort sei das Symbol der Toleranz zwischen Religionen. "

Das erste Weltkriegsdenkmal von dem Dorf wurde 1996 aus dem Wasser gehoben und in der Nähe des Denkmals von Sükösd Árpád gestellt.

Jedes Jahr, in dem ersten Samstag im August treffen die Bewohner des ehemaligen Dorfes und feiern die Einzigartigkeit des Neudorfs, die von dem friedvollen Zusammenleben der vier Religionen: Katholiken, Orthodoxen, Unitarier und Sabbatarier, dargestellt ist.

GPS: 46.424487, 24.918655

Das 16. Jahrhundert war ein Jahrhundert der größten Kirchenreformen auch in Siebenbürgen. In diesen harten Zeiten ist auch die Sekte der Sabbatarier geboren. Mit einer einzigartige Geschichte bekam die Gemeinschaft in Neudorf ihre Originalität von ihrer Vielfalt. Vor einem Jahrhundert hatte das Dorf nicht mehr als 700 Bewohner. Unter ihnen wohnten aber nicht weniger als vier Typen von Gläubigern: Katholiken, Griechisch-Katholiken, Unitarier und Sabbatarier.

Neudorf ist zum ersten Mal 1566 schriftlich erwähnt. Schont seit dem Mittelalter wurden 1740 eine Holzkirche und später eine Steinkirche gebaut.

Das Becken, in dem sich dieses blühenden Dorf befand, sollte überflutet sein und seine Bewohner umgesiedelt in Wohnblocks in Sankt Georgen auf der Heide. 1994 hat das Wasser das Dorf und seine Straßen überflutet, die Häuser zerstört und die zwei Kirchen, die katholische und die unitarische Kirche, überschwemmt. Das Dach des Turms einstürzte 2014. Der Bau der orthodoxen Kirche begann 1939, aber wurde nie beendet. Unter dem See lagen bei 1988 ein hundert Häuser, eine Praxis und ein Kindergarten. Nur die reformierte Kirche, die auf dem Hügel gebaut wurde, liegt nicht unter Wasser.

An der einzigen Wand, die von einem Haus geblieben ist, wurde eine Tafel mit folgender Inschrift gehängt:

,, Jetzt ist das Neudorf liegt auf dem Grunde des Sees. Die ehemaligen Bewohnern der 180 Häuser, die in der ganzen Welt verstreut sind, trauern um es  bis heute. Die Diener der früheren Diktatur haben es dekonstruiert und überschwemmt.  Dadurch haben sie eine einzigartige Gemeinschaft in geschichtlicher und religiöser Hinsicht vernichtet, wo Familien von verschiedenen Nationalitäten und Glauben im Laufe der Jahrhunderte zusammenlebten.  Die Gebete der Katholiken, der Unitarier und der Sabbatarier aus Siebenbürgen bleiben für immer stumm. Dieser Ort sei das Symbol der Toleranz zwischen Religionen.``

Jedes Jahr im August treffen die ehemaligen Bewohner des Dorfes, um eine Gedenkfeier bei dem 1995 errichteten Denkmal zu veranstalten.

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