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Traditionelle Bräuche zum Haushalt

Marmeladekochen

Früher wie heute war das Marmeladekochen eine der Lieblingstätigkeiten der Hausfrauen. Sie machen Sommerobst für Winter ein.

Nach dem bäuerlichen Brauch hat man früher die Marmelade ohne Zucker gekocht und die Beliebteste war die Pflaumenmarmelade.

Die Hausfrauen trafen sich und arbeiteten zusammen, weil sie immer große Mengen von Marmelade kochten. Zuerst entsteinten sie die Pflaumen. Die entsteinten Früchte wurden dann in einem großen Kessel über einem kleinen Feuer gegeben.  Sie begannen die Arbeit früh am Morgen, als das Verfahren den ganzen Tag dauern konnte und man ständig rühren musste. Die Marmelade wurde in der Vergangenheit in Tontöpfen konserviert, aber heute ist sie in Glasbehälter eingekocht.

Fierberea dulceţii

Fleischkonservierung

Im Gebiet des Flusses Kleine Kokel  (Târnavei Mici) ist das Räuchern noch eine sehr bekannte Art der Fleischkonservierung, das ein Teil der Schlachtung des Schweins darstellt. Das Räuchern erfolgt im Dachgeschoss aber es gibt auch Räucherkaten, die zum diesen Zweck gebaut wurden.  Das Räuchergut (Würste, Fleisch, Leberwürste)  hat einen besonderen Geschmack.

Eine neue Konservierungsart ist das Konfieren, wo das Fleisch in eigenem Fett gegart wird. Das Fett erlaubt der Luft nicht den Fleisch zu erreichen, der so für eine lange Zeit haltbar ist.

Conservarea cărnii

 

Brotbacken

Man kann  noch heute in vielen Höfen den traditionellen Ofen sehen.  Er war am meisten für das Brotbacken aber auch für Striezel verwendet, weil dadurch sie einen besseren Geschmack hatten. Heutzutage backen die Hausfrauen Brot nicht mehr, aber sie halten noch den Ofen.

Die einfachste Variante des Ofens ist in der Form einer Heuhocke und mit einer Struktur aus Weiden und Stangen. Der typische Ofen für dieses Gebiet ist aus Lehm und Ziegeln gebaut.

Die ältesten Frauen des Dorfs können noch heute Brot backen. Die Vorbereitung des Teigs ist sehr kompliziert. Die Qualität des Brots ist von dem Mehl, der Backhefe, und anderen gegeben. Das gebackene Brot ist dann geschlagen, damit die gebrannte Kruste fällt. Früher wurden 5 bis 6 Brotlaibe einmal gebacken und sie genügten zwei Wochen einer durchschnittlichen Familie.

Coacerea pâinii

Handwerkliche Seifenherstellung

Die handgefertigte Seife wurde in einem speziellen Kessel gekocht. Zuerst wurden 6 Liter Wasser, vorzugsweise Regenwasser oder Bachwasser, aber auch Brunnenwasser, im Kessel gegeben. Dann wurden die Fette, die bei der Schlachtung des Schweins anfielen, die Laufe und Salz dazugegeben. Die Kochzeit dauerte ungefähr 3 Stunden.

Nach der Abscheidung der Seife von der Unterlauge nahm man den Kessel vom Feuer und ließ ihn abzukühlen. Nachdem die Seife abzukühlen begann, wurde man sie mit einem Sieb in einem Kasten und auf einem feuchten Tuch gießen. Am nächsten Tag wurde die Seife trocken und man konnte sie schneiden und weiter trocknen lassen.

Heutzutage verwendet man die handgefertigte Seife für das Teppichwaschen und die ältere Frauen für ihre Haare und Klamotten.

Fierberea săpunului de casă

Herstellung der secklerischen Tore

Im Gebiet des Flusses Kleine Kokel  (Târnavei Mici) gibt es eine alte Tradition der secklerischen Torschnitzerei. Man findet diese eine Vielfalt von Gestaltungen und Dekorationen an diesen Toren.

Die Tore sind am meisten aus Eichenholz angefertigt, das sehr schwer zu verarbeiten ist. Die geschnitzten Formen können nach Geschmack vielfaltig sein: Tulpen, Rosen, Weintrauben, Morgenröschen. Die Motive verschönern die Tore, die mit viel Sorgfalt von geschickten Händen und mit den geeigneten Werkzeugen: Axt, Falzhobel,  und  verschiedene Meißel geschnitzt wurden.

An die kleine Tür des Tors schnitzt man auch eine Inschrift, die mehrere Inhalte haben kann:

-        der Name des Schnitzers und das Herstellungsjahr.

-        Frieden demjenigen, der eintritt, und Gesundheit demjenigen, der weggeht.

-        Mit Gottes Hilfe gefertigt  und der Name des Schnitzers.

Die Tore kann man auch malen, aber meistens sind sie nur lackiert, um ihre originelle Farbe zu behalten. Um secklerische Tore anzufertigen, braucht man zwei starke Hände und viel Geduld.

Confecţionare porţi secuieşti

Marmeladekochen

Früher wie heute war das Marmeladekochen eine der Lieblingstätigkeiten der Hausfrauen. Sie machen Sommerobst für Winter ein.